Was ist Slalom?

Ein Slalom ist ein durch Pylonen aufgebauter Parcours, der in einem Trainingslauf und 2 Wertungsläufen auf Bestzeit zu durchfahren ist. Für Pylonenfehler bzw. falsches Befahren des Parcours erhalten die Teilnehmer Strafsekunden.
Man unterscheidet den Slalom im wesentlichen in den Gesamtlängen und den zugelassenen Fahrzeugen. Für den DMSB Slalom sind Streckenlängen von bis zu 5000 Metern je Wertungslauf möglich, beim Clubsport - Slalom ist ein Maximallänge von 1000 Metern vorgeschrieben. Die Länge je Lauf ist natürlich auch von den Möglichkeiten eines Slalomplatzes abhängig.

 

Was ist Rallyesprint?

Rallyesprint ist die geniale Kreation des Nordens!

 

Getrieben von der Vorstellung, das Rallyes irgendwann einmal aussterben könnten, suchte man im Norden nach Lösungsansätzen. Es fand sich eine Alternative, die allen Beteiligten (Veranstaltern, Zuschauern und Teilnehmern) sehr gut gefällt. Seit der Einführung vor ein paar Jahren zeigen stetig steigende Teilnehmerzahlen, daß das Konzept richtig ist.

 

Auf Basis des Rallye-Regelwerks wird auf Strecken mit ausschließlich festen Belägen, ein Mix aus Rallye- und Slalomteams für den Start zugelassen. Durch diesen Mix wird das Starterfeld sehr vielschichtig bei Fahrzeugen und auch Fahrern. Rallyefahrer, von "Natur" aus eher zum spektakulären Querfahren erzogen, müssen sich manches Mal belehren lassen, daß Slalomfahrer eben nicht nur "Hütchenfahrer" sind. Die Slalomautos sind teilweise mit ziemlich ausgefeilten Fahrwerken bestückt und machen gegenüber den hochbeinigen und etwas weicher abgestimmten Rallyefahrzeugen meist eine gute Figur.

 

Das dies auch für Zuschauer interessant ist, versteht sich von selbst. Übersichtliche Strecken, weil sich alles auf einem Gelände abspielt, und nicht mit weit verstreuten Wertungsprüfungen. Spannende Wettkämpfe, da auch Überholmanöver vorkommen und Zugang zu Fahrern und Fahrzeugen ermöglicht wird.

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© Thomas Schmid